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Von der ersten Einrichtung bis zum Schutz Ihrer Daten.
Alles rund um Cannaleo, Desktop, Server und My Pro Suite.

Was ist Pro Suite?
Allgemein

Pro Suite ist eine Ergänzung zu Cannaleo für den Apothekenalltag. Es arbeitet mit Ihren Bestell-, Rezept- und Produktdaten aus Cannaleo und unterstützt Abfüllung, Herstellungsdokumentation, Versand, Defektur, Bestand und Auswertungen. Cannaleo ist Voraussetzung für den Apothekenbetrieb. Pro Suite Server hält die gemeinsamen Daten bereit; die tägliche Arbeit erfolgt mit Desktop. My Pro Suite verwaltet Konten, Arbeitsplätze und Lizenzen.

Kann ich Pro Suite ohne Cannaleo nutzen?
Cannaleo

Nein, für den regulären Apothekenbetrieb benötigen Sie eine eigene Cannaleo-Instanz und die erforderlichen Zugänge. Pro Suite baut auf Ihren Cannaleo-Daten auf und ergänzt deren Bearbeitung am Arbeitsplatz. Es ersetzt Cannaleo nicht. Zum Kennenlernen gibt es einen getrennten Demobetrieb mit synthetischen Beispieldaten, der keine echten Cannaleo-Zugänge benötigt.

Wie kommen meine Cannaleo-Daten in Pro Suite?
Cannaleo

Die Anbindung wird zentral auf Pro Suite Server eingerichtet. Sie benötigen die Adresse Ihrer Cannaleo-Instanz, einen Partner-API-Schlüssel sowie E-Mail-Adresse und Passwort Ihres Cannaleo-Zugangs. Beide Verbindungen werden bei der Einrichtung geprüft; der API-Schlüssel allein reicht nicht aus. Server synchronisiert unter anderem Bestell-, Rezept- und Produktdaten und stellt sie den freigegebenen Desktops bereit. Pro Suite ergänzt diese um eigene Vorgangs-, Wiege- und Herstellungsdokumentation. Die übernommenen Patientendaten speichert Pro Suite verschlüsselt auf dem lokalen Server Ihrer Apotheke; My Pro Suite ist dafür keine Cloud-Ablage.

Kann Pro Suite Kunden direkt per E-Mail informieren?
Cannaleo

Ja. Bei unterstützten Bestellstatusänderungen, Stornierungen sowie der Annahme oder Ablehnung von Rezepten können Sie Kunden über Cannaleo benachrichtigen. Auch im Versand und Defektur-Versand wählen Sie für die Statusschritte des jeweiligen Auftrags, ob eine E-Mail gesendet werden soll. Die Benachrichtigung ist Teil der jeweiligen Aktion; nicht jede Statusänderung versendet automatisch eine Nachricht.

Kann ich meine bestehenden Cannaleo-E-Mail-Vorlagen verwenden?
Cannaleo

Ja. Pro Suite lädt die aktiven Standardvorlagen oder individuellen Vorlagen Ihrer Apotheke aus Cannaleo. Sie wählen die passende Vorlage und können Betreff und Nachricht für die jeweilige Aktion anpassen. Beim Bearbeiten der Nachricht wird die Formatierung vereinfacht. Unterstützte Platzhalter werden für jede Bestellung beziehungsweise jedes Rezept einzeln eingesetzt – auch bei Sammelaktionen. Auf Wunsch erhält die Apotheke eine BCC, also eine zusätzliche Kopie der Kundenmail. Seit Version 1.3.0 legen Sie in der Workflow-Konfiguration von Pro Suite Server je Arbeitsschritt fest, welche Vorlage vorausgewählt ist – auf Wunsch abhängig von der Lieferart der Bestellung, etwa eine andere Vorlage für DHL Express als für DHL Standard oder für Abholungen. Die Vorauswahl lässt sich in jeder Aktion noch ändern; ohne eigene Auswahl gilt wie bisher die Vorlage zum gewählten Status. Fehlt eine gültige Vorlage oder lässt sich ein Platzhalter nicht auflösen, wird die Aktion mit E-Mail vor der Statusübertragung gestoppt.

Was benötige ich für den E-Mail-Versand über Cannaleo?
Cannaleo

Für diese Kundenbenachrichtigungen benötigen Sie keinen zusätzlichen SMTP-Server in Pro Suite. Der Versand läuft über Cannaleo. Dafür muss auf Pro Suite Server neben dem Partner-API-Schlüssel auch eine funktionierende Verbindung mit den Zugangsdaten zum Cannaleo-Dashboard eingerichtet sein. Der API-Schlüssel allein reicht für den Kundenmail-Versand nicht aus. Die passenden Cannaleo-Vorlagen müssen verfügbar sein. Eine erfolgreiche Übergabe an Cannaleo ist noch keine Bestätigung, dass die Nachricht im Postfach des Empfängers angekommen ist.

Kann die automatische Rezeptannahme ebenfalls E-Mails versenden?
Cannaleo

Ja. In Pro Suite Server legen Sie im Bereich „Betrieb“ für die automatische Rezeptannahme gesondert fest, ob Kunden per E-Mail benachrichtigt werden, welche Cannaleo-Vorlage verwendet wird und ob die Apotheke eine BCC erhält. Auch Betreff und Nachricht lassen sich dort anpassen. Diese Einstellung gilt für die automatische Rezeptannahme; bei manuellen Aktionen treffen Sie die Mailauswahl im jeweiligen Dialog.

Sehe ich, wenn ein Kunde eine Nachricht zur Bestellung hinterlassen hat?
Cannaleo

Ja, seit Version 1.2.0. Hat ein Kunde zu seiner Bestellung eine Nachricht hinterlassen, erscheint die Lieferart im Bestelleingang und in den Stationslisten wie in Cannaleo gelb statt grau und mit einem Sprechblasen-Symbol. Ein Klick darauf öffnet die Kundennotiz. In der Abfüllung steht die Notiz unter „Kundennotiz“ bei der geladenen Bestellung; in das Abfüllprotokoll wird sie nicht übernommen. Davon getrennt ist die interne Notiz der Apotheke, die Pro Suite seit Version 1.3.0 ebenfalls anzeigt.

Kann ich die interne Notiz einer Bestellung in Pro Suite lesen und bearbeiten?
Cannaleo

Ja, seit Version 1.3.0. Pro Suite zeigt die interne Notiz, die in Cannaleo an einer Bestellung hinterlegt ist. Im Bestelleingang und in den Stationslisten steht dann hinter der Bestellnummer ein rotes Notiz-Symbol; ein Klick darauf öffnet die Notiz. Die Bestelldetails zeigen sie immer, und in der Abfüllung steht sie unter „Interne Notiz“ bei der geladenen Bestellung. In das Abfüllprotokoll wird sie nicht übernommen. Bearbeiten können Sie die Notiz über „Interne Notiz bearbeiten“ im Aktionsmenü „…“ oder im Rechtsklickmenü einer Bestellzeile. Gespeichert wird sie in Cannaleo, höchstens 2000 Zeichen; eine leere Notiz entfernt sie. Dafür ist die Verbindung zum Cannaleo-Dashboard erforderlich. Ohne diese Verbindung und in der Demo lässt sich die Notiz nur lesen.

Wie unterscheiden sich Pro Suite Server und Desktop?
Allgemein

Pro Suite Server verwaltet die gemeinsame Datenbank, Integrationen, Hintergrundaufgaben und Administration. Dort konfigurieren Sie die Arbeitsabläufe und sehen die Auswertungen ein. Pro Suite Desktop ist die Anwendung am Arbeitsplatz. Mitarbeitende nutzen dort die gemeinsamen Vorgänge, die vom Server vorgegebenen Abläufe sowie ihre lokal eingerichteten Drucker und Waagen.

Können mehrere Arbeitsplätze gemeinsam arbeiten?
Allgemein

Ja. Mehrere freigegebene Desktops verbinden sich mit demselben Server und verwenden gemeinsame Apothekendaten. Jeder Desktop behält seine eigene Gerätezuordnung und seine eigenen Druckprofile.

Sehe ich Änderungen anderer Arbeitsplätze, ohne die Ansicht neu zu laden?
Allgemein

Ja. Seit Version 1.3.0 meldet Pro Suite Server jede Änderung von sich aus an alle geöffneten Arbeitsplätze, statt dass jeder Bildschirm ihn alle paar Sekunden abfragt. Das gilt unter anderem für Bestellungen, Rezepte, Abfüllprotokolle, Defektur, Warenwirtschaft und Bestand, für Daten von Erweiterungen wie dem Abholautomaten sowie für Einstellungen, Konten und Rechte. Auch der Fortschritt eines Datenabrufs und der angezeigte Datenstand folgen diesen Meldungen. Bestelleingang, Rezepteingang und Protokolleingang laden seitdem nur die sichtbare Seite und sortieren und filtern auf dem Server; vor allem der Rezepteingang öffnet dadurch deutlich schneller. Während eines Datenabrufs bleiben Aktionen wie „Rezept anzeigen“ bedienbar.

Läuft Pro Suite im Browser?
Desktop

Die regulären Arbeitsplätze verwenden die native Anwendung Pro Suite Desktop. Auch die lokale Serververwaltung besitzt eine eigene native Oberfläche. My Pro Suite ist das separate Portal für Konten, Arbeitsplätze und Lizenzen.

Welche Betriebssysteme sind vorgesehen?
Einrichtung

Die nativen Anwendungen sind für macOS und Windows vorgesehen. Windows-Versionen gibt es für x64 und ARM64. Für den Server ist außerdem ein ausdrücklich konfigurierter Betrieb ohne grafische Oberfläche beziehungsweise im Container möglich.

Wer übernimmt die Installation von Pro Suite?
Einrichtung

Die Installation von Pro Suite wird durch Experten durchgeführt. Sprechen Sie mit uns über Ihre Apotheke, die vorgesehenen Arbeitsplätze und Ihre Cannaleo-Anbindung, um die Einrichtung abzustimmen.

Was benötige ich für Pro Suite Server?
Einrichtung

Für den Apothekenbetrieb benötigen Sie Ihre Cannaleo-Instanz, einen Partner-API-Schlüssel und Ihren Cannaleo-Zugang. Dazu kommen eine vorbereitete PostgreSQL-Datenbank mit passendem Schema und einem berechtigten Datenbankkonto sowie eine für die Desktops erreichbare Netzwerkadresse. Der Einrichtungsassistent prüft die Verbindungen und richtet ein leeres Datenbankschema ein. PostgreSQL selbst installiert er nicht.

Wie läuft die Einrichtung von Pro Suite ab?
Einrichtung

Die Installation übernehmen Experten. Zunächst wird Pro Suite Server vorbereitet und der Apotheken- oder Demobetrieb eingerichtet. Im Apothekenbetrieb wird dabei die Cannaleo-Anbindung geprüft. Anschließend werden die Arbeitsplätze in My Pro Suite registriert und ihre Einrichtungsdateien zusammen mit der Server-Verbindungsdatei am jeweiligen Desktop importiert. Die Kopplungsfreigabe erfolgt in der Serververwaltung. Für die Demo sind keine Portalregistrierung und keine echte Arbeitsplatzlizenzdatei erforderlich.

Wie wird ein Desktop mit dem Server verbunden?
Einrichtung

Die Experten verbinden den Desktop im Rahmen der Einrichtung über die exportierte Server-Verbindungsdatei. Im Apothekenbetrieb kommen die eigene Lizenzdatei des Arbeitsplatzes und die Benutzeranmeldung hinzu. Erst die ausdrückliche Freigabe durch den lokalen Serveradministrator aktiviert den Arbeitsplatz.

Enthält die Verbindungsdatei Passwörter?
Einrichtung

Nein. Sie enthält die HTTPS-Adresse des Servers und dessen öffentliches Zertifikat. Private Schlüssel, Datenbankzugänge und Lizenzgeheimnisse gehören nicht hinein. Der Import allein erteilt auch noch keine Arbeitsplatzfreigabe.

Welche Einstellungen verwalte ich auf dem Server?
Server

Dort liegen unter anderem Partnerverbindungen, Apothekenstammdaten, Arbeitsabläufe, Dokumentvorlagen, Bestands- und Verpackungsvorgaben sowie Datenschutz- und Aufbewahrungseinstellungen. Unter „Arbeitsabläufe“ konfigurieren Sie die bestehenden Arbeitsbereiche, ihre Dokumentauswahl und Statusaktionen. Unter „Betrieb“ verwalten Sie unter anderem die automatische Rezeptannahme mit ihren Mailoptionen, die Wiegetoleranz und die Apotheker-Unterschrift für Bestellungen. Seit Version 1.3.0 gehören dazu auch das automatische Tarieren und das automatische Speichern des Abfüllprotokolls, der Abschluss versandter Bestellungen und die Anzeige gehaltener Bestellungen im Bestelleingang. Lizenzierte Erweiterungen wie der Abholautomat PSS werden unter „Erweiterungen“ eingeschaltet und eingerichtet. Drucker, Waagen und lokale Druckprofile richten Sie am jeweiligen Desktop ein.

Was kann ich unter „Arbeitsabläufe“ einstellen?
Server

In Pro Suite Server konfigurieren Sie sieben bestehende Arbeitsbereiche: Bestelleingang, Rezepteingang, Einzeldruck, Schnelldruck, Abfüllung, Abholung und Versand. Je nach Bereich legen Sie sichtbare Status und Liefergruppen, erlaubte manuelle Aktionen, Zahlungsvoraussetzungen, angebotene und vorausgewählte Dokumente und Statusaktionen fest. Für Abschlussaktionen können Sie einen Status und seit Version 1.3.0 auch die vorausgewählte Mail-Vorlage vorgeben. Die Einstellungen gelten für die verbundenen Desktops und werden auf dem Server geprüft. Sie konfigurieren damit die vorhandenen Arbeitsbereiche; eigene Stationen oder beliebige Automationsketten werden nicht angelegt. Die pharmazeutische Freigabe der Abfüllprotokolle bleibt immer erforderlich, und ohne Rezept wird keine Bestellung ausgegeben, versendet oder abgeschlossen.

Kann ich Status-, Zahlungs- und Rezeptregeln für die Abfüllung je Lieferart festlegen?
Server

Ja. Bei der Zahlung wählen Sie zwischen „Nur bezahlt“, „Offen oder bezahlt“ und „Unabhängig vom Zahlungsstatus“. Seit Version 1.2.0 legt „Rezept“ zusätzlich fest, ob eine Bestellung erst nach Eingang des Rezepts abgefüllt werden darf („Rezept erforderlich“, Standard) oder ob die „Abfüllung ohne Rezept erlaubt“ ist. Seit Version 1.3.0 wählen Sie außerdem die Bestellstatus, unter denen eine Bestellung abfüllbereit ist, etwa für Abholer andere als für den Versand. Danach richten sich die Kachel „Abfüllbereit“, die Abfüll-Warteschlange und der Druck des Herstellungsauftrags; bisherige Statuseinstellungen gelten unverändert für jede Gruppe weiter. Alle drei Regeln gelten als Vorgabe für die Liefergruppen Selbstabholung, Automat, Versand und unbekannte Lieferart; eine Regel für eine konkrete Cannaleo-Lieferart wie „DHL Standard“ hat Vorrang vor der Vorgabe ihrer Gruppe. Seit Version 1.3.0 erscheinen DHL-Bestellungen nicht mehr fälschlich als „Botendienst“. Eine Regel, die Sie für „Botendienst“ angelegt haben und die auch für DHL-Bestellungen gelten sollte, legen Sie deshalb für „Standard“ beziehungsweise „Express“ an. Auch eine ohne Rezept abgefüllte Bestellung braucht die pharmazeutische Freigabe. Ausgegeben, versendet oder abgeschlossen wird sie erst, wenn das Rezept vorliegt; bis dahin erscheint sie weder in der Abholung noch im Versand. Zur Auswahl stehen Lieferarten aus bereits abgerufenen Cannaleo-Bestellungen. Eine im Shop eingerichtete Lieferart, die in diesen Daten noch nicht vorkam, muss deshalb noch nicht erscheinen.

Werden Abschlussstatus und Kundenmails automatisch ausgelöst?
Server

Ein in „Arbeitsabläufe“ hinterlegter Abschlussstatus ist ein Vorschlag im Bestätigungsdialog. Vor dem Abschluss können Sie einen anderen erlaubten Zielstatus oder „Keine Statusänderung“ wählen. Eine passende Kundenmail über Cannaleo wählen Sie für die jeweilige Bestätigung aus. Ohne Statusänderung wird dabei auch keine Statusmail versendet. Ausnahme Abfüllung: Ist in Pro Suite Server unter „Betrieb“ seit Version 1.3.0 „Abfüllprotokoll nach der letzten Wiegung automatisch speichern“ eingeschaltet (Standard: aus), speichert der Abwiegeplatz das Protokoll ohne Dialog, sobald die letzte Blüte stabil und innerhalb der Toleranz gewogen ist. Dabei gelten der Abschlussstatus, die Kundenmail und die vorausgewählte Mail-Vorlage, wie sie unter „Arbeitsabläufe“ → „Abfüllung“ eingestellt sind. Bei Abweichungen, fehlenden Angaben oder ohne versendbare Vorlage öffnet sich der Dialog wie gewohnt. Ebenfalls seit Version 1.3.0 kann Pro Suite Server versandte Bestellungen direkt abschließen (Standard: aus). Die automatische Rezeptannahme ist davon getrennt: Sie wird mit ihren eigenen Mailoptionen unter „Betrieb“ eingerichtet. Das Abschalten einer manuellen Rezeptaktion in „Arbeitsabläufe“ schaltet diese Automatik nicht aus.

Wann werden beim Abfüllen die Etiketten gedruckt?
Desktop

Das legen Sie in Pro Suite Server unter „Arbeitsabläufe“ → „Abfüllung“ mit „Etikettendruck beim Abwiegen“ fest: alle Patientenetiketten, sobald die Bestellung am Abwiegeplatz geladen ist; das Etikett jeder Position, sobald ihr Gewicht innerhalb der Toleranz liegt (Standard); alle am Ende, nachdem das Abfüllprotokoll gespeichert und freigegeben ist; oder, seit Version 1.2.1, „Kein automatischer Druck“, wenn der Abwiegeplatz keine Etiketten von sich aus drucken soll. Jedes Etikett wird dabei höchstens einmal automatisch gedruckt. Von Hand drucken Sie jederzeit über das Zeilenmenü „…“ und „Alle Etiketten drucken“ nach; seit Version 1.3.0 hat das Etikett der gerade abgefüllten Blüte dafür eine eigene Schaltfläche. Wer am Abwiegeplatz gar keinen Etikettendruck anbieten will, schaltet das Dokument „Etikett“ für die Abfüllung ab. Der Etikettendruck ändert nie den Bestellstatus; den Statuswechsel wählen Sie weiterhin im Dialog beim Speichern. Die Druckerzuordnung bleibt am Desktop. Beim Schnelldruck kann ein gewählter Statuswechsel erst folgen, wenn alle ausgewählten Dokumente des jeweiligen Auftrags als gedruckt bestätigt wurden. Ohne ausgewählten Zielstatus bleibt der Status unverändert.

Wie lege ich die Wiegetoleranz fest?
Server

In der Serververwaltung unter „Betrieb“. Seit Version 1.2.0 bestimmt „Einheit der Wiegetoleranz“, ob die Toleranz in Prozent der Sollmenge oder in Gramm je Position gilt. In Gramm darf die Summe um diesen Wert mal die Anzahl der Positionen abweichen; passen alle Positionen, scheitert die Abfüllung also nicht an der Summe. Beide Werte lassen sich mit Nachkommastellen und Komma angeben, etwa 1,5 % oder 0,05 g. Gespeichert wird ein Abfüllprotokoll nur, wenn jede Position gewogen ist und jede Position sowie die Summe innerhalb der Toleranz liegen. Andernfalls markiert der Abwiegeplatz das betroffene Feld und nennt die Position. Seit Version 1.3.0 zeigt die Abfüllansicht zu jeder Blüte das kleinste und größte erlaubte Gewicht; liegt eine Wiegung außerhalb, zeigt sie groß die Toleranz, den erlaubten Bereich und die Abweichung. „Ohne Wiegen“ speichert wie bisher ohne Gewichte.

Kann das Abfüllprotokoll nach der letzten Wiegung automatisch gespeichert werden?
Server

Ja, seit Version 1.3.0. In der Serververwaltung unter „Betrieb“ schalten Sie „Abfüllprotokoll nach der letzten Wiegung automatisch speichern“ ein; standardmäßig ist die Option aus. Dann speichert der Abwiegeplatz das Protokoll ohne Bestätigungsdialog, sobald die letzte Blüte gewogen ist – mit dem Zielstatus, der Kunden-E-Mail samt BCC und der Vorlage, die der Dialog laut „Arbeitsabläufe“ → „Abfüllung“ vorauswählen würde. Das geschieht nur, wenn alle Positionen innerhalb der Toleranz liegen, der Waagenwert nicht instabil war und alle Pflichtangaben vorhanden sind. Sonst speichern Sie wie bisher über die Schaltfläche. Gibt es keine versendbare Vorlage für die Kunden-E-Mail oder scheitert das Speichern, öffnet sich der gewohnte Dialog.

Können versandte Bestellungen direkt abgeschlossen werden?
Server

Ja, seit Version 1.3.0. In der Serververwaltung unter „Betrieb“ legt „Versandte Bestellungen abschließen“ fest, ob eine Bestellung nach „versandt“ von Hand abgeschlossen wird (Standard) oder direkt danach. Mit „Direkt nach dem Versand abschließen“ setzt Pro Suite Server jede Bestellung, die bestätigt auf „versandt“ wechselt, sofort auf „abgeschlossen“ – beim Versand, bei der Ausgabe an Abholer, im Bestelleingang, als Sammel-Statuswechsel oder durch eine Erweiterung. Kundinnen und Kunden erhalten dann beide E-Mails nacheinander: zuerst die zum Versand, dann die zum Abschluss. Für die zweite gelten Häkchen, BCC und Vorlage aus der Voreinstellung „Abschließen“ des Versands unter „Arbeitsabläufe“. Gelingt der Abschluss nicht, bleibt die Bestellung versandt, und Pro Suite weist darauf hin, sie von Hand abzuschließen.

Wo finde ich die Auswertungen?
Server

Die Auswertungen sind in Pro Suite Server gebündelt, einschließlich des Bereichs Einkauf. Sie öffnen sie in der lokalen Serververwaltung mit deren eigenem Administratorkonto. Pro Suite Desktop konzentriert sich auf die tägliche Arbeit und bietet keinen eigenen Auswertungsbereich.

Kann Pro Suite einen PSS Abholautomaten anbinden?
Server

Ja, seit Version 1.2.0 über die Erweiterung „Abholautomat PSS“. Sie benötigt eine eigene Lizenz in My Pro Suite und wird in der Serververwaltung unter „Erweiterungen“ eingerichtet; dort tragen Sie auch Kundennummer und Kundenname des Automaten ein. Pro Suite Server liest die Ereignisdatei des Automaten in einem einstellbaren Intervall. Für Einlagerung und Ausgabe legen Sie fest, welchen Status die Bestellung erhält (Standard: Abholbereit beziehungsweise Abgeschlossen) und welche Kundenmail Cannaleo dabei versendet; der Platzhalter {{PSS_PICKUP_CODE}} setzt die Abholnummer ein. Für den Karton druckt Pro Suite das „Etikett Abholautomat“. Seit Version 1.2.1 trägt sein QR-Code das Einlagerungsformat des PSS-Automaten: Ein Scan bei der Einlagerung füllt Kunde, Einlagerungscode, PZNs und Bestellwert aus. Jede Bestellung erhält einen sechsstelligen Einlagerungscode, der auch als Text auf dem Etikett steht und bei einem Nachdruck gleich bleibt. Den Bestellwert berechnet Pro Suite aus Menge und historischem Preis jeder Position. Lässt er sich nicht berechnen oder ist der Kunde des Automaten nicht eingetragen, wird das Etikett nicht gedruckt, und der Arbeitsplatz nennt den Grund. Fehlt für ein Produkt die PZN, bleibt das PZN-Feld leer und das Etikett wird trotzdem gedruckt. Auf der Seite „Abholautomat“ drucken Sie das Etikett zu einer Bestellnummer jederzeit erneut, auf Wunsch mit Vorschau. In Einzeldruck und Schnelldruck lässt es sich je Druckraum vorauswählen; angeboten wird es nur bei aktiver Erweiterung und für passende Bestellungen. Jedes Ereignis steht im Protokoll auf dem Desktop unter „Abholautomat“; fehlgeschlagene Ereignisse werden automatisch erneut versucht und lassen sich danach von Hand wiederholen.

Wie melde ich mich an der Serververwaltung an?
Server

Die lokale Serververwaltung verwendet ein eigenes Konto mit dem Benutzernamen „admin“. Dieses Konto ist von den Apothekenkonten in My Pro Suite getrennt. Ein Portalpasswort oder eine Arbeitsplatzlizenz gewährt keinen Zugang zur Serververwaltung.

Wo speichert Pro Suite meine Patientendaten?
Datenschutz

Pro Suite speichert Patienten-, Rezept- und Bestelldaten verschlüsselt auf dem lokalen Server Ihrer Apotheke. Dafür wird keine Patientendatenbank in unserer Cloud angelegt. Die erforderliche Anbindung an Cannaleo bleibt bestehen. Freigegebene Desktops greifen auf Ihren Server zu und besitzen keine eigene Apothekendatenbank. Lokal am Arbeitsplatz bleiben geschützte Verbindungs- und Geräteeinstellungen sowie begrenzte Wiederaufnahmedaten für unterbrochene Geräteaktionen.

Kann 3it.tech über My Pro Suite meine Patientendaten einsehen?
Datenschutz

Nein. Unsere Plattformadministration hat über My Pro Suite keine Leseberechtigung für Patienten-, Rezept- oder Bestelldaten Ihrer Pro-Suite-Installation. Diese Daten werden auf dem lokalen Server Ihrer Apotheke verwaltet. My Pro Suite verwaltet Konten, Arbeitsplätze und Lizenzen. Die lokale Serververwaltung ist davon getrennt und besitzt ein eigenes Administratorkonto. Ein Portalzugang gewährt keinen Zugang zur Serververwaltung.

Wie schützt Pro Suite Patientendaten und den Zugriff darauf?
Datenschutz

Mehrere Schutzmaßnahmen greifen zusammen: Patientenbezogene Datensätze und sensible Konfiguration werden verschlüsselt gespeichert. Desktop und Server kommunizieren über TLS 1.3, also über eine verschlüsselte Verbindung. Die Schlüssel der nativen Installation schützt das Betriebssystem – unter macOS im Schlüsselbund, unter Windows über den Schutz des Benutzerkontos. Jeder Arbeitsplatz benötigt eine ausdrückliche Freigabe am Server. Zusätzlich gelten die Anmeldung und Berechtigungen der jeweiligen Mitarbeitenden. Die lokale Serververwaltung verwendet ein eigenes Administratorkonto, getrennt von My Pro Suite.

Welche Daten verarbeiten die zentralen Pro-Suite-Dienste?
Datenschutz

My Pro Suite verarbeitet die Daten für Konten, Benutzer, Arbeitsplätze und Lizenzen. Zur Lizenzprüfung gehören technische Angaben wie Arbeitsplatzkennung, Rechnername und Softwareversion. Der separate Synchronisationsdienst verwaltet persönliche Einstellungen, Profilbilder und Anwesenheitsstatus. Diese Dienste dienen nicht als Ablage für Patienten-, Rezept- oder Bestelldaten. Solche Datensätze verwaltet Ihr lokaler Pro Suite Server. Zusätzlich können technische Fehlerdiagnosen übertragen werden; dafür gelten eigene Filter und Grenzen. Lokale Patientendatenhaltung bedeutet deshalb nicht, dass Pro Suite keinerlei Daten mit zentralen Diensten austauscht.

Welche Informationen werden bei technischen Fehlern übertragen?
Datenschutz

Zur Fehleranalyse überträgt Pro Suite gefilterte technische Diagnosen an den Fehlerdiagnosedienst Sentry. Dazu gehören Fehlermeldungen, technische Fehlerpositionen und die Softwareversion. Bildschirm- und Sitzungsaufzeichnungen, Anfrageinhalte, Cookies und Dokumentanhänge sind von der Diagnose ausgeschlossen. Bestimmte als Betriebsprobleme erkannte Geräte-, Verbindungs- und Konfigurationsfehler bleiben lokale Diagnosen und erzeugen kein Sentry-Ereignis. Filter entfernen erkannte Zugangsdaten, Adressen und sensible Angaben. Beliebige Namen oder sensible Freitexte in einer Fehlermeldung lassen sich damit jedoch nicht zuverlässig erkennen. Die lokale Speicherung der Patientendaten ist deshalb keine pauschale Garantie, dass jede technische Fehlermeldung frei von personenbezogenen Angaben ist.

Welche Daten werden beim Kundenmail-Versand an Cannaleo übertragen?
Datenschutz

Wenn Sie eine Kundenbenachrichtigung auslösen, übermittelt Pro Suite die für die Aktion benötigten Angaben sowie Betreff und Nachrichtentext an Cannaleo. Der Nachrichtentext kann die für den jeweiligen Empfänger eingesetzten Bestell-, Rezept- und Kundendaten enthalten. Der Versand erfolgt über Cannaleo; eine gewählte BCC geht zusätzlich an die Apotheke. Die lokale Speicherung Ihrer Apothekendaten bedeutet deshalb nicht, dass diese Funktion ohne Datenaustausch mit Cannaleo arbeitet. Dieser Versandweg ist von der zentralen Konten- und Lizenzverwaltung in My Pro Suite getrennt.

Funktioniert Pro Suite ohne Internet?
Allgemein

Für eine neue Anmeldung im Apothekenbetrieb wird der Lizenzdienst benötigt. Eine bereits verifizierte Sitzung kann nur innerhalb ihrer gültigen, begrenzten Lizenzfreigabe weiterarbeiten. Externe Integrationen benötigen ihre jeweiligen Dienste. Ein uneingeschränkter Offlinebetrieb ist nicht vorgesehen.

Muss Pro Suite Server während der Arbeit laufen?
Desktop

Ja. Desktop benötigt den verbundenen Server für die gemeinsamen Daten und Abläufe. Er führt keine eigenständige Apothekendatenbank, die den Server ersetzen könnte.

Wie funktionieren Sicherungen?
Server

Sicherungen und Wiederherstellung werden in Pro Suite Server verwaltet. Ein Export enthält verschlüsselte Datenbankdaten und Journale. Der geschützte Installationsschlüssel gehört nicht zum Export und muss separat erhalten bleiben. Die Wiederherstellung gilt für dieselbe Installation.

Wo richte ich Drucker und Waagen ein?
Desktop

Direkt auf dem jeweiligen Desktop. Physische Geräte und Druckprofile gehören zu diesem Arbeitsplatz. Die gemeinsamen Dokumente, Berechtigungen und Geschäftsvorgänge werden weiterhin vom Server vorbereitet und gespeichert.

Welche Drucker kann ich verwenden?
Desktop

Pro Suite verwendet lokal im Betriebssystem eingerichtete Druckerwarteschlangen: unter macOS über CUPS/IPP, unter Windows über den Druckspooler. Ob ein konkretes Gerät, Treiber und Papierformat passen, muss bei der Einrichtung geprüft werden.

Welche Waagen werden unterstützt?
Desktop

Die dokumentierten Protokolle umfassen Sartorius SBI, Mettler-Toledo MT-SICS/Kern KCP und KERN PNJ. Die Eignung hängt vom konkreten Modell, Protokoll und Anschluss ab und muss am tatsächlichen Gerät geprüft werden. Ein angezeigter Messwert wird erst nach Bestätigung übernommen: mit „Übernehmen“ in Pro Suite oder, seit Version 1.3.0 bei Waagen mit PRINT-Taste wie der Sartorius Entris II, direkt mit dieser Taste an der Waage. Dann muss Pro Suite nicht erst das Einpendeln abwarten.

Wie läuft das Abfüllen am Abwiegeplatz ab?
Desktop

Seit Version 1.3.0 führt die Abfüllansicht eine Blüte nach der anderen. Groß oben steht die Blüte, die jetzt abgefüllt wird, mit Soll, Toleranz samt kleinstem und größtem erlaubtem Gewicht und Ist; darunter folgt kleiner „Als Nächstes“ mit der nächsten Blüte, ihrem Soll und der vorgeschlagenen Charge. Beim Öffnen eines Auftrags steht der Cursor im Ist-Feld. Solange die digitale Waage Werte liefert, lässt sich das Ist-Feld nicht von Hand ändern. Liegt das Gewicht nach der PRINT-Taste an der Waage oder Enter im Ist-Feld innerhalb der Toleranz, springt die Ansicht zur nächsten Blüte. Liegt es außerhalb, bleibt die Blüte stehen und die Ansicht zeigt die Toleranz, den erlaubten Bereich und die Abweichung. Die Liste aller Positionen zeigt, was offen, gewogen, im Soll oder außerhalb ist; ein Klick holt eine Blüte zum Korrigieren nach vorn. Eine bereits aus Defektur-Bestand gedeckte Blüte wird übersprungen. Stückzahl der Packmittel und Gesamtgewicht werden errechnet. In der Abfüll-Warteschlange folgt nach dem Speichern sofort die nächste Bestellung.

Kann ich das Gewicht mit der PRINT-Taste der Waage übernehmen?
Desktop

Ja, seit Version 1.3.0. Hat die Waage eine PRINT-Taste, zum Beispiel die Sartorius Entris II, übernimmt ein Druck darauf das Gewicht in die Abfüllung wie „Übernehmen“, ohne dass Pro Suite das Einpendeln abwartet. Übernommen wird nur ein Wert, den die Waage selbst als stabil meldet. Mehrere Behälter lassen sich direkt nacheinander per Taste übernehmen; abgeschlossen wird die Abfüllung weiterhin in Pro Suite. Die Datenausgabe der Waage muss dafür auf manuellen Druck stehen, nicht auf automatische Ausgabe. Für Waagen ohne solche Taste bleibt „Übernehmen“.

Kann ich das automatische Tarieren der Waage abschalten?
Desktop

Ja, seit Version 1.3.0. In der Serververwaltung unter „Betrieb“ legt „Waage beim Öffnen der Abfüllung automatisch tarieren“ für alle Arbeitsplätze fest, ob die Waage beim Öffnen der Abfüllung und nach „weitere Abfüllung“ von selbst tariert. Standardmäßig ist die Option eingeschaltet. Die Schaltfläche „Tara“ steht immer zur Verfügung. Eine bereits geöffnete Abfüllung behält ihre Einstellung bis zur nächsten.

Was sehe ich, wenn eine Bestellung gerade an einem anderen Arbeitsplatz bearbeitet wird?
Desktop

Seit Version 1.3.0 legt die Apotheke in der Serververwaltung unter „Betrieb“ fest, wie der Bestelleingang Bestellungen zeigt, die gerade eine andere Person oder ein anderer Arbeitsplatz hält: markiert (Standard), ausgegraut und nicht auswählbar oder ausgeblendet. Eine sichtbare gehaltene Bestellung trägt ein kleines Warnsymbol, dessen Hinweis Person und Arbeitsplatz nennt. Ihr Aktionsmenü ist gesperrt, auch das Drucken. Eine Sammelaktion mit einer solchen Bestellung nennt, wer sie an welchem Arbeitsplatz hält. Eine Abfüll-Warteschlange hält beim Start alle ausgewählten Bestellungen und gibt jede nach dem Abfüllen oder Überspringen wieder frei. Hält schon jemand eine davon, startet die Warteschlange nicht, und ein Dialog nennt Person und Arbeitsplatz.

Wie berücksichtigt Pro Suite die Tagesgrenze bei der Defektur?
Desktop

Seit Version 1.3.0 gilt die Grenze von 100 Packungen nach § 1a Abs. 9 ApBetrO je Produkt und Tag statt für alle Defekturen eines Tages zusammen. Dasselbe Produkt erkennt Pro Suite an den Ziffern der PZN, sonst am Namen; Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen und Satzzeichen zählen dabei nicht. Ein Ansatz ohne PZN zählt mit gleichnamigen Ansätzen mit PZN zusammen. Das Formular „Ansetzen“ zeigt, wie viele Packungen vom eingegebenen Produkt heute noch möglich sind. Die Kennzahl „Packungen heute“ zählt alle Produkte zusammen.

Wo pflege ich die PZN eines Produkts?
Desktop

Seit Version 1.2.1 tragen Sie die PZN pro Produkt selbst ein: unter Warenwirtschaft → Produkte über die Zeilenaktion „PZN pflegen“, mit sieben oder acht Ziffern; ein leeres Feld entfernt sie. Pro Suite behält die PZN dauerhaft. Die Produktliste zeigt sie, und die Bestelldetails sowie das Etikett für den Abholautomaten nutzen sie.

Wo sehe ich die DHL-Sendungsnummer einer Bestellung?
Desktop

In den Bestelldetails. Seit Version 1.3.0 erscheint die Sendungsnummer dort unabhängig davon, ob das Label in Pro Suite oder in Cannaleo erstellt wurde, auch bei „Express Plus“. Für in Cannaleo erstellte Labels benötigt Pro Suite die hinterlegte Anmeldung am Cannaleo-Dashboard.

Muss ich vor dem Scannen erst in das Suchfeld klicken?
Desktop

Nein, seit Version 1.3.0 nicht mehr. Öffnet sich eine Seite mit Suchfeld, etwa Bestelleingang, Rezepteingang, Protokolleingang, Bestand, Druckprotokoll, Hilfe oder das Protokoll des Abholautomaten, steht der Cursor gleich darin. Ein Feld, in dem gerade jemand schreibt, oder ein offener Dialog behält den Fokus; die Arbeitsbereiche behalten ihren eigenen Scan- und Bestellfokus.

Unterstützt Pro Suite Unterschriften?
Desktop

Pharmazeutische Freigaben können eine gezeichnete Unterschrift mit Maus, Touchscreen oder Stift verwenden. Diese gilt als interne Freigabe und ist keine qualifizierte elektronische Signatur. Kartenbasierte Signaturen benötigen eine tatsächlich unterstützte und eingerichtete Hardwarefunktion. Apotheken, die Bestellungen nicht gegenzeichnen, schalten seit Version 1.2.0 in der Serververwaltung unter „Betrieb“ die Option „Apotheker-Unterschrift für Bestellungen verwenden“ aus. Dann braucht keine Bestellung im Bestelleingang oder in der Abfüllung mehr eine Unterschrift; bereits geleistete Unterschriften bleiben erhalten. Standardmäßig ist die Option eingeschaltet. Die Freigabe der Abfüllprotokolle bleibt immer erforderlich.

Kann ich mich am Arbeitsplatz mit einer PIN anmelden?
Desktop

Ja, seit Version 1.2.0. Die Apothekenadministration erlaubt die PIN-Anmeldung in My Pro Suite unter den Sicherheitseinstellungen; standardmäßig ist sie aus. Am gekoppelten Desktop wählen Sie dann Ihren Namen und geben sechs bis acht Ziffern über das Tastenfeld oder die Tastatur ein – praktisch an Touch-Bildschirmen. Die Anmeldung mit Passwort bleibt jederzeit möglich. Ihre eigene PIN setzen Sie in My Pro Suite mit Ihrem aktuellen Passwort; Kolleginnen und Kollegen mit Login-Verwaltung können PINs für andere setzen oder entfernen. Gleiche Ziffern und Zahlenfolgen sind nicht erlaubt, nach fünf falschen Eingaben ist die PIN gesperrt. Am Arbeitsplatz ersetzt die PIN auch den zweiten Faktor; im Portal und in der Serververwaltung gilt weiter das Passwort.

Wofür benötige ich My Pro Suite?
My Pro Suite

My Pro Suite verwaltet Apothekenkonten, Benutzer, Arbeitsplätze und Lizenzen. Diese Verwaltung ist von Pro Suite Server und seinen Apothekendaten getrennt. Jeder Desktop im Apothekenbetrieb verwendet eine eigene verifizierte Arbeitsplatzlizenz.

Wer kann Benutzer und Arbeitsplätze in My Pro Suite verwalten?
My Pro Suite

Die Apothekenadministration verwaltet Benutzer, Arbeitsplätze, Lizenzzuweisungen und Administrationsrechte ihrer eigenen Apotheke. Für Benutzer stehen die Rollen Administration, Approbierte Person und PTA zur Verfügung. Auch aktive Mitglieder ohne Administrationsrechte können im Bereich „Logins“ Zugänge für PTA und approbierte Personen ihrer Apotheke anlegen und bearbeiten. Dabei können sie zwischen diesen beiden Rollen wechseln, aber keine Administrationsrechte vergeben oder Administrationskonten bearbeiten. Die Sicherheit des eigenen Kontos verwaltet jedes Mitglied in seinen persönlichen Einstellungen.

Wie erhalten Mitarbeitende Zugang zu My Pro Suite?
My Pro Suite

Es gibt zwei Wege: Die Apothekenadministration kann Mitarbeitende per E-Mail einladen und ihre Rolle festlegen. Über den Einladungslink geben die Eingeladenen ihren Namen an und wählen ein eigenes Passwort. Einladungen gelten 48 Stunden und können einmal angenommen werden. Eine offene oder abgelaufene Einladung lässt sich über „Erinnern“ im Zeilenmenü erneut senden; der neue Link gilt wieder 48 Stunden, der vorherige verliert seine Gültigkeit. Alternativ können aktive Mitglieder im Bereich „Logins“ einen PTA- oder Approbierten-Zugang mit E-Mail-Adresse und Startpasswort direkt einrichten. Dieser Weg versendet keine E-Mail. Die Zugangsdaten werden innerhalb der Apotheke sicher weitergegeben; beim ersten Anmelden muss das Startpasswort geändert werden.

Was kann ich im Bereich „Logins“ erledigen?
My Pro Suite

Dort können aktive Mitglieder ihrer Apotheke neue PTA- und Approbierten-Zugänge anlegen oder einem bestehenden aktiven Profil ohne Administrationsrechte erstmals einen Login geben. Bei solchen Kollegenkonten lassen sich auch die E-Mail-Adresse, ein neues Startpasswort und die Rolle zwischen PTA und Approbierter Person ändern. Administrationskonten sind dafür ohne die entsprechenden Administrationsrechte nicht zugänglich. Diese Änderungen versenden keine E-Mail. Ein neues Startpasswort muss bei der nächsten Anmeldung geändert werden; bestehende Sitzungen des betroffenen Kontos werden bei Änderungen beendet. Ihr eigenes Passwort ändern Sie unter „Sicherheit“ mit Ihrem bisherigen Passwort.

Was mache ich, wenn ich mein Portalpasswort vergessen habe?
My Pro Suite

Über „Passwort vergessen“ können Sie mit Ihrer E-Mail-Adresse einen Link zum Zurücksetzen anfordern. Wenn ein passendes Konto vorhanden ist, erhalten Sie den Link per E-Mail. Nach dem Zurücksetzen werden bestehende Sitzungen beendet und Sie melden sich mit dem neuen Passwort an.

Kann ich mein Konto mit einem zweiten Faktor schützen?
My Pro Suite

Ja. Unter „Sicherheit“ richten Sie zeitbasierte Codes aus einer Authenticator-App ein und erhalten Wiederherstellungscodes. Die Apothekenadministration kann den zweiten Faktor für ihre Apotheke verbindlich machen.

Wo erhalte ich die Lizenzdatei für einen neuen Desktop?
My Pro Suite

Die Apothekenadministration registriert den Arbeitsplatz in My Pro Suite und lädt dort seine Einrichtungsdatei herunter. Für einen aktiven Arbeitsplatz kann sie die Datei später erneut abrufen. Zur Desktop-Einrichtung benötigen Sie zusätzlich die Verbindungsdatei Ihres Pro Suite Servers und dessen Kopplungsfreigabe.

Welche Lizenzinformationen sehe ich in My Pro Suite?
My Pro Suite

Die Apothekenadministration sieht den Lizenzstatus ihrer Apotheke, Laufzeit, Ablaufdatum, verbleibende Tage und die Anzahl der Plätze. Benutzer und registrierte Arbeitsplätze werden in eigenen Bereichen verwaltet. Änderungen der Apothekenlizenz erfolgen durch den Plattformbetrieb.

Ersetzt My Pro Suite die lokale Serververwaltung?
My Pro Suite

Nein. My Pro Suite verwaltet Konten, Arbeitsplätze und Lizenzen. Partnerverbindungen, zentrale Einstellungen, Sicherungen und die Freigabe von Desktop-Kopplungen gehören zur lokalen Serververwaltung. Deren eigenes „admin“-Konto ist von Ihrem Portalzugang getrennt.

Sind Rezepte und Bestellungen in My Pro Suite gespeichert?
My Pro Suite

Nein. My Pro Suite ist für Konten, Benutzer, Arbeitsplätze und Lizenzen zuständig und besitzt keine Patientendatenbank. Patienten-, Rezept- und Bestelldaten werden auf dem lokalen Pro Suite Server Ihrer Apotheke verschlüsselt gespeichert und über freigegebene Desktops bearbeitet. Die Plattformadministration erhält durch My Pro Suite keine Leseberechtigung auf diese Daten.

Wie funktioniert die Demo?
Allgemein

Der Demobetrieb wird bei der Servereinrichtung gewählt. Er verwendet synthetische Beispieldaten und benötigt keine echten Cannaleo-Zugänge. Verbundene Desktops verwenden simulierte Drucker und Waagen. Eine echte Apothekenlizenzdatei oder ein Portalpasswort ist für die Demokopplung nicht erforderlich. Die Serverfreigabe bleibt notwendig. Für den späteren Apothekenbetrieb ist eine separate Einrichtung mit Cannaleo erforderlich.

Kann ich eine Demo später in den Echtbetrieb umwandeln?
Einrichtung

Die Betriebsart wird bei der Servereinrichtung festgelegt. Eine Demoinstallation lässt sich nicht über ihre Einstellungen in eine echte Apotheke umwandeln. Für den Echtbetrieb ist eine separate, passende Einrichtung erforderlich.

Was ist bei Updates zu beachten?
Einrichtung

Desktop und Server müssen zueinander passen. Vor einem Update sollten Daten und wiederherstellbare Schlüssel gesichert werden. Die vorhandene Installations- und Schlüsselidentität muss erhalten bleiben. Nach der Aktualisierung sollten Start, Anmeldung und wichtige Abläufe geprüft werden.

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